Herzlich Willkommen auf dem Anwaltszukunftskongress!

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Anwaltszukunftskongress

Die digitale Revolution hat auch im Markt der Rechtsberatung Einzug erhalten.

Intelligente Technologien wie Software und Online-Dienste bieten neue Möglichkeiten und Chancen, wie Sie Ihr Kanzleimanagement effizienter gestalten können. Unsere Spracherkennungssoftware DictaPlus verschafft Ihnen zum Beispiel einen Wettbewerbsvorteil, indem vor allem Arbeitsprozesse optimiert werden und hierdurch mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft bleibt. Smarte Lösungen wie diese sind treibender Faktor der Entwicklung und, wir meinen, unverzichtbar um sich im Wettbewerb durchzusetzen.

 

Wie kann man aber Innovationskultur schaffen und Veränderungen selbst gestalten? Wie stellen sich andere Mitspieler auf die Digitalisierung im Rechtsmarkt ein? Kann „Legal Tech“ meinem Job gefährlich werden? Gerade die disruptiven Technologien bereiten dem ein oder anderen Juristen „Kopfschmerzen“, denn „Legal Tech“ entwickelt schon heute Lösungen, die standardisierbare Rechtsdienstleistungen auf technologischer Basis vollkommen automatisiert anbieten- und damit teilweise im Wettbewerb zu den klassischen Geschäftsmodellen etablierter Kanzleien stehen. Zugegeben, der Gedanke an einen Computer, der automatisch Prozesse und Abläufe gestaltet, Dokumente und Verträge erstellt und auch die Rechtsberatung übernimmt klingt bedrohlich – umso wichtiger also, dass Sie einen kühlen Kopf bewahren und klar zwischen Realität, Chance und Hype unterscheiden können.

 

Bereits zum zweiten Mal führen Wolters Kluwer Deutschland und Hans Soldan in enger Kooperation den Anwaltszukunftskongress durch. Nachdem wir seitens der Teilnehmer in 2016 großen Zuspruch und eine sehr positive Resonanz erlebt hatten, haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung in diesem Jahr fortzusetzen. Während wir letztes Jahr noch allgemeine Fragen zum Thema „Legal Tech“ beantwortet haben, wollen wir uns dieses Jahr damit beschäftigen, wie Digitalisierung konkret bei Ihnen umzusetzen ist.  Zukunftsrelevante Strategiethemen und praxisorientierte Konzepte wie Kanzleien und Unternehmen mit den verändernden Marktbedingungen umgehen können, bestimmen die diesjährige Agenda des Anwaltszukunftskongresses.
Unter dem Titel „Rechtsberatung 4.0 – Die Kanzlei im digitalen Zeitalter“ laden wir Sie am 08.-09. September herzlich in das InterContinetal Hotel Düsseldorf ein. In den Vorträgen der renommierten Referenten können Sie sich ein umfangreiches Bild über kommende Entwicklungen im Rechtsmarkt machen und in den ausreichend angesetzten Pausen neue Kontakte knüpfen.

Weitere Informationen und die Agenda mit allen Rednern finden Sie hier.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Wann wird Spracherkennung auch endlich von Juristen genutzt?

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spracherkennung

Spracherkennung ist wortwörtlich in aller Munde und längst kein Hexenwerk mehr. Im privaten Umfeld nutzen wir sie schon längst: mit Siri per Stimme einen Anruf starten oder mit Alexa schon heute bestellen, was morgen im Kühlschrank sein soll. Man sollte meinen, das Potenzial von Spracherkennung sei längst im professionellen Sektor erkannt und umgesetzt. Tatsache ist jedoch, dass gerade diejenigen, die von Spracherkennung am meisten profitieren sollten, die darin enthaltene Produktivitätssteigerung nur zögerlich entdecken. Im juristischen Umfeld haben es technische Neuerungen besonders schwer. Doch die sogenannte vierte industrielle Revolution ist nicht aufzuhalten.

 

Digitale Diktiertechnologie einzusetzen steht für weit mehr, als das alte kassettenbetriebene Diktafon gegen ein schickes modernes Diktiermikrofon auszutauschen: Vereinfachte Handhabung von Einfügungen im Diktat, leichtere Integration in kanzleiinterne Arbeitsabläufe und der gleichzeitigen Bearbeitung mehrerer Diktate im Schreibbüro – alles ohne Risiken und Nebenwirkungen. Spätestens nach dem x-ten Bandsalat erkennt auch der letzte, dem technischen Wandel kritisch gegenüberstehende Anwalt, die Vorzüge der digitalen Transformation.

 

Die Erwartungshaltung der Mandantschaft wird dabei immer höher: Anfragen per E-Mail sollen just-in-time beantwortet werden und wichtige Dokumente am besten schon vorgestern vorliegen. Naturgemäß bringt ein Jurist viel zu Papier, verteilt dies an Gerichte und Mandanten, Gegner und Kollegen- schnelle Reaktionszeiten sichern hier oft den entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Es ist offensichtlich, dass das reine Editieren von einem gut spracherkannten Text längst nicht so zeitintensiv ist, wie die komplette Transkription. So verschafft die Spracherkennung einen Zeitvorteil im Sinne des schnelleren Versands des fertigen Dokuments.
Vom gesprochenen Wort zum Text in Echtzeit, passgenau in das richtige Zieldokument, ohne wildes hin und her klicken mit dem Cursor, E-Mails diktieren und versenden oder von unterwegs Memos ins Sekretariat schicken- das ist so einfach und gut wie nie zuvor.
Um die größtmögliche Produktivität erreichen zu können, muss die Anwaltschaft das Gelernte und Vertraute der analogen Welt ablegen und sich auch gedanklich auf die digitalisierten Arbeitsprozesse einlassen. In Zukunft wird der Beruf des Juristen also zunehmend Projektmanager und Spezialisten erfordern, die mit Legal Technology arbeiten können. Willkommen im Anwaltsbüro 4.0!