Bei Risiken und Überlastungserscheinungen sprechen Sie mit DictaPlus.

veröffentlicht in Legal Tech

 

Schauen wir zunächst hinter die Kulissen.
Wie steht es eigentlich wirklich mit der Aufgabenverteilung der Ärzte?

 

Es wird erwartet, dass Untersuchungen und persönliche Visiten den Hauptanteil der alltäglichen Aufgaben eines Arztes bestimmen. Soviel zur Theorie. In der Praxis sieht dies wie immer ganz anders aus. Anstelle des Direktkontaktes mit den Patienten zeigen Studien ganz andere Tätigkeitsschwerpunkte auf. Dabei spielen klinische Dokumentationen eine zunehmend immer größere Rolle. Mit 44% der Arbeitszeit umfassen diese das Aufgabenpensum eines Mediziners tagtäglich. Vor allem die Aufnahme- und Entlassungsberichte führen die aufwendigsten Dokumentationsprozesse mit sich (vgl. HIMSS Analytics Europe March (2015): Auf den Spuren der Zeitdiebe im Krankenhaus: Die wahre Belastung durch Dokumentation an deutschen Akutkrankenhäusern wird unterschätzt).

 

Die Digitalisierung schafft Abhilfe

 

Gewiss, das arbeitsaufwändige und langwierige handschriftliche Begleiten der Patientenakten gilt als veraltet. Mittlerweile werden diese auch schon manuell in den Computer getippt. Doch auch diese Revolution ist bereits überholt. Denn es gibt heute schon Lösungen, die genau hier ansetzen und damit neue Kapazitäten schaffen. In medizinischen Einrichtungen wird gerade deshalb der Einsatz von mobilen Diktiergeräten mit Echtzeit-Spracherkennung zu Recht thematisiert.

 

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Baden-Württemberg hat genau diesen Bedarf erkannt. Seit über 6 Jahren werden hier direkt vor Ort medizinische Gutachten und Pflegegutachten mithilfe der Spracherkennungssoftware DictaPlus erstellt. Jährlich über 900 Pflegegutachten pro Person beanspruchen viel Zeit und begründen den Wunsch einer digitalen Unterstützung zur Aufwandsreduzierung. Eine innovative Technologie, die Entlastung für alle Beteiligten – Gutachtern, Krankenkassen und Versicherten – verspricht und auf Grund der Digitalisierung überhaupt erst möglich geworden ist. Das Resultat spricht für sich.

 

 

Der Vergleich deckt es auf: Dokumentationen sollten (ein)gesprochen werden!

 

Am Universitätsklinikum Düsseldorf wurde für eine Studie der Arbeitsaufwand manuell getippter mit den durch Spracherkennung diktierter Dokumentationen verglichen (vgl. Vogel M, Kaisers W, Wassmuth R, Mayatepek E (2017): Analysis of Documentation Speed Using Web-Based Medical Speech Recognition Technology: Randomized Controlled Trial J Med Internet Res 2015; 17(11)­). Über 1455 klinische Befunde wurden dabei nach Erstellungsart separiert und analysiert. Die Resultate sind eindeutig: Über 26% Zeitersparnis verzeichneten die Befunde, welche mit einer Diktiersoftware eingesprochen worden sind. Im Vergleich zur manuellen Dokumentation konnte die Geschwindigkeit der Berichtsverfassung somit um ein Viertel gesteigert werden. Signifikant ist darüber hinaus, dass über 82% mehr Worte durch die diktierte Datenaufnahme erfasst werden konnten im Vergleich zur manuellen Variante. Dokumentationen sind so viel früher vollständiger im System und damit als entscheidende Informationsgrundlage gerade im Kontext von Behandlungsempfehlungen viel schneller lieferfähig. Das verdeutlicht wiederum, dass der Einsatz der medizinischen Spracherkennungssoftware nicht nur die Dokumentationszeiten auf Seiten der Ärzte verkürzt, sondern auch maßgeblich zur Beschleunigung der Patientenbehandlung beiträgt.

 

Darüber hinaus stellen neben der Gewinnung des wertschöpfenden Faktors Zeit zugleich die Verfügbarkeit, die Übersichtlichkeit und die Vollständigkeit der Patientendaten ein weiteres Studienergebnis dar. In Zeiten der Digitalisierung kann mit einer Spracherkennungssoftware also viel schneller eine vollständige Informationsgrundlage geschaffen werden, welche für die Prozesse der Ärzteschaft sowie der Krankenkassen als Fundament dient. Davon profitiert letztlich die gesamte medizinische Einrichtung als auch der Patient selbst, der nun wieder mit Wohlbehagen unterwegs ist.

 

Diesen Ergebnissen kann auch der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Baden-Württemberg zustimmen. Das direkte Einsprechen, mobil während eines Hausbesuches oder auch direkt vor Ort, hilft den Pflegegutachtern immens und verkürzt den gesamten Prozess der Gutachtenerstellung signifikant. Die Spracherkennungssoftware ist lernfähig und setzt ihren Lernprozess kontinuierlich fort, sodass Wortkombinationen aus dem Fachgebiet sowie auch individuelle Spracheigenschaften erlernt werden. Die Mitarbeiter des MDKs sind begeistert: „Die größte Arbeitserleichterung ergibt sich dadurch, dass ich die meisten Gutachten noch am gleichen Tag fertigstellen kann“ betont die Pflegegutachterin Dorothee Wehrle (zum Anwenderbericht)

 

Und sind wir einmal ehrlich…

 

Da man die Handschriften der Mediziner und Gutachter häufig kaum entziffern kann, wäre allein dies schon ein überzeugendes Argument für die spracherkannte Dokumentation, oder? Und genau dafür ist DictaPlus da: Bei Risiken und Überlastungserscheinungen sprechen Sie einfach mit uns!

 

Unser Autor, Dr. Dominik Herzog,
SYLVENSTEIN Rechtsanwälte