I will come back to you as soon as possible!

veröffentlicht in Legal Tech

Sie haben schlechte Laune? Stress? Zu viele Mandanten, die in zu kurzer Zeit zu viel Rechtliches von Ihnen wissen wollen – Sie sich aber nicht dritteln können? Und dabei stand vorige Woche das Telefon durchgehend still? Keine Sorge! Ich verrate Ihnen jetzt, wie Sie diesen Stress innerhalb weniger Sekunden auf null reduzieren können. Sie werden tiefenentspannt und möglicherweise gar zu einem Lächeln aufgelegt sein. Was Sie dazu brauchen? Nicht viel. Eigentlich nur ein Smartphone. Wenn Sie selbst keines besitzen, tut es auch das der Sekretärin oder Ihres Referendars.

 

Aktivieren Sie Ihre voreingestellte Spracherkennung auf Ihrem Smartphone und los geht es mit folgendem Text, den Sie in eine E-Mail diktieren.

 

„Dear Ladies and Gentleman, I will come back to you as soon as possible!“


Das Ergebnis:

 

 

Der gute Effekt:

 

Lachen ist gesund und der Stress, zumindest für einige Minuten, wie verflogen. Die bittere Erkenntnis: Einfach so kann die voreingestellte Spracherkennung auf Ihrem Smartphone kein Englisch (Sss..hier können jetzt keine Namen genannt werden, aber ich glaube ihr wisst auch so Bescheid). Ob man das in den Einstellungen ändern kann? Sicherlich. Aber seit der ersten Generation der Smartphones haben sich die Einstellungen nach meiner Beobachtung in einem Maße verkompliziert, dass man wieder eine Gebrauchsanweisung zu den einzelnen Gliederungspunkten benötigt. Also man ist quasi wieder da, wo das Smartphone mit seinem ursprünglichen Hunger nach maximal intuitiver Bedienung nie sein wollte. Ich jedenfalls finde den richtigen Unterpunkt in den Smartphone-Einstellungen ohne eine umfangreiche Internetrecherche regelmäßig nicht.

 

Egal, denn:

 

Wie gut, dass es DictNow gibt!

 

In Denkgeschwindigkeit zu arbeiten – was für ein tolles Gefühl! Das kriegt man in jedem Fall dann auch realistischerweise hin, wenn man nicht (wie ich in meiner Anfangsdiktierzeit) ständig gebannt auf den Bildschirm starrt und ganz nervös ist, was die Spracherkennung dort so an Inhalt ausspuckt. Das ist zwar durchaus ein kleiner Kick („Schreibt es richtig? Oder was macht es aus meiner Idee?“), hemmt aber enorm die Geschwindigkeit und Effizienz.

 

Ein Klick (literally!) genügt, und das Wörterbuch ist auf Englisch umgestellt. Kannste mal sehen, ihr Aaa..ähm Prestige-Mobilphone-Anbieter! Übrigens, was englische Rechtschreibung angeht, sind meine Ansprüche hoch, ich bin quasi ein motherspeaker (Es war nur der Leistungskurs Englisch, und der ist auch schon wieder knapp 20 Jahre her.).

 

Der Feldversuch! DictNow macht einen Ausflug nach UK – und lauscht mir ab sofort auf „Legal English UK“.

Ich diktiere:

 

„Dear Ladies and Gentlemen, I will come back to you as soon as possible!“

 

Das Ergebnis:

 

Dear Ladies and Gentlemen, I will come back to you as soon as possible.

 

Und ob Sie es glauben oder nicht, das ist kein Scherz. Genau diesen Satz hat „meine“ Spracherkennungssoftware fehlerfrei ausgeworfen, ich schwöre es.

 

#WERBUNG

 

Jetzt sagen Sie bestimmt – „Ach, der hat die Software doch eh umsonst bekommen und muss jetzt so tun, als wäre das so.“

 

Nun, in Zeiten, in denen für Schleichwerbung nicht mal mehr auf Instagram Raum ist, mag ich das ja gar nicht so richtig abstreiten. #WERBUNG

 

ABER: Ich schwöre bei meiner 97-Jährigen Großmutter, dass DictNow obigen Satz exakt wie diktiert ausgeworfen hat. Punkt.

 

Ein zweiter Bildschirm?

 

Voller Begeisterung stürmte ich in das Büro meines Kanzleikollegen, um ihm mitzuteilen, dass er, der häufig mit amerikanischen Kollegen zu tun hat, nun auch auf Englisch diktieren kann. (Er tut es bislang noch nicht einmal auf Deutsch)

 

Schnell kommt sein Einwand: Wie soll er denn diktieren, wenn er parallel in Online-Datenbanken recherchieren muss und die digitale Akte im Blick haben muss? Wie soll das bitte funktionieren?

 

Ich beruhige ihn. Und sage ihm, er soll sich nun endlich den zweiten Bildschirm zulegen, gegen den er sich seit 3 Jahren vehement wehrt.

 

(Dabei – und das sage ich exklusiv Ihnen – wäre die Neuanschaffung dank der PIN-Funktion von DictNow noch nicht einmal nötig. Denn auch wenn man parallel bei Chrome, Firefox, dem Internetexplorer oder TOR vorbeischaut – DictNow macht einfach da weiter, wo man mit seinem Diktat begonnen hat. Ein bisschen wie früher der VW Käfer.)

 

Unser Autor, Dr. Dominik Herzog, SYLVENSTEIN Rechtsanwälte

Unser Autor, Dr. Dominik Herzog,
SYLVENSTEIN Rechtsanwälte